Polizist Rohringer: „Ich bleibe meiner Linie treu“. Viel Erfahrung bringt derGobelsburger Heinrich Rohringer als Leiter der Polizeiinspektion mit.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 24. Juni 2021 (08:25)
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Heinrich Rohringer war ein Dreivierteljahr Stellvertreter, jetzt hat er die Polizeiinspektion als Kommandant übernommen.
Johann Lechner, Johann Lechner

Mit 1. Juni hat Kontrollinspektor Heinrich Rohringer die Polizeiinspektion Langenlois übernommen. Er löste damit Wolfgang Omenitz als Kommandant ab, der diese Funktion sieben Jahre innehatte.

Alter Hase in neuer Position

Rohringer (52) ist schon ein „alter Hase“ in diesem Job: Nach seinem Eintritt in die Gendarmerie 1984 und Dienst auf den Posten in Stockerau und Langenzersdorf kam er 1995 nach Langenlois. Knapp ein Jahr war er ab November 2019 Kommandant-Vize am Posten Hadersdorf, seit September 2020 dann Stellvertreter in Langenlois.

Zielstrebigkeit, Verlässlichkeit und Kollegialität gehören zu seinen hervorstechendsten Eigenschaften. „Meine Mannschaft weiß, wie ich ticke, da wird‘s auch jetzt keine Überraschungen geben. Ich bleibe meiner Linie treu“, kennt der Gobelsburger auch in der neuen Position sein klar abgestecktes Betätigungsfeld. Da wird‘s kaum Differenzen mit den Kollegen geben, denn laut wird er wohl auch als Chef nur selten werden (müssen), sagt er. Auf „ein bissl mehr Schreibtischarbeit als bisher“ stellt er sich ein.

Privat ist er mit dem Mountainbike unterwegs

Bislang hat er sich als Leiter der Kriminaldienstgruppe in der PI den „gröberen“ Amtshandlungen gewidmet, das wird auch weiter so bleiben. Das Polizei-Motorradfahren hat er nach über 15 Jahren aufgegeben, fährt jetzt nur mehr privat hobbymäßig mit dem Mountainbike durch die Wälder, wandert auch gerne. Die Reiselust überlässt er lieber seinen beiden bereits erwachsenen Töchtern ...

Was ihm am Beruf als Polizist so gefällt? „Es ist die Vielfalt der Arbeit. Jeden Tag gibt‘s neue Herausforderungen, man weiß am Morgen nie, was einen erwartet, muss sich immer auf neue Situationen einstellen und sie beurteilen“, sagt er. Seine langjährige Erfahrung kommt ihm da zugute – und seine von den Kollegen attestierte Besonnenheit und Umgänglichkeit.