20 Millionen für die Umwelt. Über die Investition in das Wärmekraftwerk Theiß.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 03. Juni 2020 (02:55)

Nur auf den ersten Blick erscheint es unsinnig: Die EVN investiert in das Wärmekraftwerk Theiß – konkret in eine neue, 98 Tonnen schwere Gasturbine – 20 Millionen Euro!

Wärmekraftwerke mögen in der Zeit des Klimawandels out sein. Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit dominieren die Versorgungs-Debatte. Doch ohne die stabilen Faktoren der Laufkraftwerke (an der Donau), der Speicherkraftwerke und eben der kalorischen Anlagen wäre es nicht möglich, verstärkt auf die heute aktuelle Gewinnung von Energie aus Sonne und Wind zu setzen. Für eine konstante Versorgungssicherheit ist es unabdingbar, zuschaltbare Elemente als Ass im Ärmel zu haben.

Mit der Investition in Theiß verlängert die EVN also nicht krampfhaft eine „alte Methode“ der Energiegewinnung, sondern ermöglicht neue Wege zu noch mehr sauberem Strom als bisher. Unter diesem Aspekt wird die 20-Millionen-Investition zu einem wichtigen und richtigen Schritt für die Umwelt.