Außer Spesen nichts gewesen. Karl Pröglhöf über den Ausgang der Bürgerumfrage zum Parken in Krems.

Von Karl Pröglhöf. Erstellt am 29. September 2014 (08:21)

Punkto Parksystem wird sich also nichts ändern. Das Ergebnis war von vornherein als verbindlich fixiert und das Votum ist auch zu eindeutig ausgefallen, um irgendwas daran herumzudeuten.

So viel seit der Einführung der Grünen Zonen in der Rinke-Ära herumgenörgelt wurde, so sehr war es für die Stimmberechtigten letztlich das kleinere Übel – was mit Zusatzbemerkungen auf den Abstimmungszetteln vielfach so dokumentiert wurde (wenngleich mit drastischeren Worten).

Bürgermeister Reinhard Resch bleibt damit auf einem ungeliebten Erbe sitzen, denn die SPÖ forderte im Gemeinderatswahlkampf vor zwei Jahren, die Grüne Zone auszusetzen, neu zu planen und besser umzusetzen.

Geblieben ist davon nur die Neuplanung. Ein Drittel der Kremser Bürger hat darüber abgestimmt und sich zu 75 Prozent für die Variante alt entschieden.

Wobei sich die Politiker um die Entscheidung gedrückt und sie an das Volk delegiert haben. Und da hat – legitim – jeder Bürger so entschieden, wie es für ihn persönlich die bessere Variante ist.

Unterm Strich bleiben letztlich 100.000 Euro, die die Bürgerumfrage gekostet hat.
 

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