Das gute Bild ist verwackelt. Hans-Peter Pressler über den Abgang von Karl Plank.

Von Hans-Peter Pressler. Erstellt am 16. Juni 2014 (09:12)

Die Trennung zwischen Karl Plank und dem FC Moser Medical Rohrendorf ist eine Überraschung. Auffassungsunterschiede zwischen dem Verein und Plank, der den Klub zur besten Platzierung der Vereinsgeschichte geführt hat, waren für das Aus maßgebend.

Was bleibt, ist ein schaler Nachgeschmack, vor allem, weil dem Eggenburger zwei Tage zuvor noch das Vertrauen ausgesprochen wurde. Die Causa Plank ist die dritte diskussionswürdige Personalentscheidung in den vergangenen 14 Monaten - allen gemein ist, dass die breite Öffentlichkeit nicht die ganze Wahrheit erfahren wird, oder anders ausgedrückt: Die Rohrendorfer halten dicht.

Die Hintergründe der Trennung von Adnan Corbo blieben ebenso verborgen wie der Ausstieg von Richard Schlager, der als Obmann, Präsident und Sponsor maßgeblich am Aufschwung des Vereins beteiligt war, aber dessen persönliche Visionen sich nicht vollständig offenbarten. Die Absetzung von Plank, der Wegschaider und Husejnovic nach Rohrendorf gelotst hat, erschließt sich einem Außenstehenden nicht ganz.

Die Rohrendorfer haben in jüngster Vergangenheit zweifelsfrei gute Arbeit geleistet, die in der schmucken Moser Medical Arena gipfelte. Als nächster Schritt muss an der Außendarstellung gefeilt werden …