Erfolgsrezept frisch aufgelegt. Über das stille Comeback des Damenhandballs im Bezirk.

Von Bert Bauer. Erstellt am 06. August 2019 (01:21)

Ältere Semester, die das Handballgeschehen schon länger verfolgen, werden sich sicher noch gut erinnern, als die damalige Union auch eine erfolgreiche Frauenmannschaft stellte, die sogar bis Ende der 70er-Jahre in der höchsten Spielklasse vertreten war. Mit Torfrau Margit Kaiser hatte Krems sogar eine Teamspielerin. Danach köchelte der Handball für das weibliche Geschlecht in Krems auf Sparflamme. Der enge Zusammenschluss der Wachauer mit dem USV Langenlois und die damit verbundene Gründung des GKL Waldviertel weckte ihn aus dem Dornröschenschlaf. In der Sportmittelschule Gföhl wurde unter dem Ehepaar Jurcsa bei den Schülerinnen Handball forciert, in der Kamptal-Metropole legten Gerhard Eckharter und Harald Brückl die Basis zu einem Boom bei den Mädchen. Inzwischen wird die Trainingszeit-Planung zu einem Problem.

Mit Dieter Ripper als neuem Chefcoach des Frauenliga-Ensembles will man nun den nächsten Schritt mit Ziel „Bundesliga“, der zweithöchsten heimischen Leistungsstufe, setzen. Der 53-Jährige stößt so zu den zahlreichen ehemals Aktiven, die in Krems und Langenlois in verschiedenen Funktionen tätig sind. Und diese Vereinskonstellation hat sich schon beim UHK als Basis des rot-gelben Erfolgsruns herauskristallisiert.