„Hinten dicht“ hat viel Gewicht. über den Restart der Spusu-Liga nach der WM-Pause.

Von Bert Bauer. Erstellt am 03. Februar 2021 (02:12)

Die Handball-WM ist Vergangenheit, der Liga-Alltag rückt mit Riesenschritten näher. Ein Kräftemessen der Topnationen ist stets auch ein Trendsetter in der Weiterentwicklung des Sports. Österreichs Auswahl, durch den Ausfall von Schlüsselspielern wie Nikola Bilyk gehandicapt, landete auf dem Boden der Realität. Zur Spitze ist es eben noch ein holpriger Weg. Was könnten die heimischen Klubs aus der WM für die Zukunft mitnehmen?

Aufholbedarf besteht vor allem im athletischen Bereich, der Basis für eine kompakte Defensive und Durchsetzungsvermögen bei den Zweikämpfen. Die „Rot-Gelben“ verpflichteten für die nächste Saison mit Romas Kirveliavičius einen Abwehrhünen, der in Balingen vor allem im Deckungsverband zum Einsatz kam.

Vorerst zählt für die Kremser aber die Gegenwart, die besagt, dass Bärnbach/Köflach am Samstag kein Stolperstein sein darf, denn dann könnte der Bonusrunden-Einzug wackeln. In der Weststeiermark präsentierte sich die UHK-Defensive bei der 23:29-Schlappe miserabel. Wie man hinten so richtig ,dicht macht‘, haben die Spitzenteams bei der WM eindrucksvoll vorgeführt.