Angesagte Katastrophen …. Über die Kremser Ringstraße und den Dürnsteiner Tunnel.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 16. April 2019 (04:48)

Als im Vorjahr bekannt wurde, dass der Dürnsteiner Straßentunnel für seine Totalsanierung monatelang komplett gesperrt werden muss, gab es Katastrophenszenarien. Viele fürchteten den täglichen Mega-Stau.

Die Realität sah zum Glück anders aus. Die Wachauer, die täglich nach Krems fahren, kamen via ampelgeregeltem Treppelweg mit nur wenigen Minuten Verzögerung ans Ziel.

Katastrophenszenarien gibt es jetzt auch für die Ringstraße in Krems. Die Fahrbahnerneuerung durch das Land, im Zuge derer die Stadt den desolaten Kanal saniert, wird für Behinderungen sorgen. Ob es zum Verkehrskollaps kommt und im Zentrum gar ein Geschäftssterben einsetzt, wenn nicht vorher eine neue Anbindung an die Umfahrung gebaut wird?

Nach der positiven Erfahrung mit dem Tunnel ist die Hoffnung groß, dass auch hier alles weniger schlimm ist als befürchtet. Vielleicht ist es mit angesagten Katastrophen so wie mit angekündigten Revolutionen? Letztere finden jedenfalls nicht statt.