Ein Projekt und viele Interessen. Über das heikle Projekt der Sanierung der Ringstraße.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 09. April 2019 (04:47)

Am Großprojekt der Sanierung des über hundert Jahre alten, defekten Kanals unter der Ringstraße führt kein Weg vorbei. Das steht nicht erst fest, seit fix ist, dass das Land NÖ die Fahrbahn samt Unterbau sanieren wird. Einigkeit herrscht nur in einem: Alles zweimal aufzureißen, wäre nicht nur Schildbürgerei, sondern geradezu unverantwortliche Geldverbrennung.

Im besten Fall könnte in vier Jahren alles über die Bühne sein. Im Extremfall könnte es sich über zwölf Jahre ziehen.

Neben der Thematik der Rettung der alten Bäume entlang der Hauptverkehrsader ist zuletzt ein weiterer Aspekt ins Spiel gebracht worden: die seit langem debattierte Anbindung der Stadt an die Umfahrung (B 3) durch eine Verlängerung der Utzstraße nach Süden.

Sollte diese in einer vernünftigen Zeitspanne zu verwirklichen sein und das Land mit der Straßensanierung auf Krems warten, könnte das eine zusätzliche Option eröffnen.

Die (politische) Debatte verspricht Spannung …