Heimlichtuerei schadet der Sache. Über ständige Probleme mit der VS Gföhl.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 28. Oktober 2020 (05:25)

Das Thema Volksschule beschäftigt die Gföhler Gemeindepolitik seit zweieinhalb Jahren.

Die umstrittene Entscheidung zugunsten der Altbausanierung (statt eines Neubaus) stand am Beginn. Dass 2,2 Millionen an Baukosten nicht zu halten sein würden, wurde von der ÖVP-Mehrheit vom Tisch gewischt. Am Ende standen aber 3,66 Millionen zu Buche.

Ein massives Schimmelproblem hielt die Debatten monatelang am Kochen. Und jetzt kommt als Draufgabe der abbröckelnde Verputz, der auf feuchtes Mauerwerk schließen lässt.

Dass das Projekt unter keinem guten Stern steht, ist nicht nur widrigen Umständen zu verdanken. Die Schönfärberei der favorisierten Altbau-Lösung und Geheimniskrämerei haben zum negativen Image beigetragen. So sind die Messwerte des abschließenden „Schimmel-Berichts“ noch immer geheim!

Hätten die Stadtchefin und ihre (fragwürdigen) Berater von Anfang an immer die Karten offen auf den Tisch gelegt, hätte man sich viel Ärger erspart.