Rasern nicht das Feld überlassen!. Martin Kalchhauser über die nächtlichen Rennen im Stadtgebiet.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 17. Juli 2018 (04:47)

Zugegeben: Es ist schwierig, sie zu erwischen und zur Verantwortung zu ziehen. Immer wieder beschleunigen Raser ihre PS-starken Boliden nächtens auf der Ringstraße und deren Verlängerung (Wachau- und Wienerstraße) auf weit über 100 km/h.

Neben dem Lärm, den sie bei ihren Rennen verursachen, sind sie für Fußgänger (auch wenn nachts nur wenige unterwegs sind) und andere Autolenker eine Gefahr. Die von Anrainern geforderten verstärkten Polizeikontrollen sind sinnvoll, allerdings nicht das Allheilmittel. Kurios mutet an, dass es neben finanziellen auch bürokratische Hürden gibt, wenn es gilt, die eine oder andere Radarbox zu installieren! Muss also erst etwas passieren, damit etwas passiert?

Egal, wie den Verrückten hinterm Steuer optimal beizukommen ist. An Finanzen und Bürokratie darf es nicht scheitern, dass man sie entweder aus dem Verkehr zieht oder zur Vernunft bringt. Kampflos überlassen sollte man ihnen das Feld (also die Straße) auf keinen Fall!