Regen in Halle, Feuer am Dach. Über die Probleme mit der Sporthalle.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 13. August 2019 (04:41)

Die Aktiven und ihre Betreuer, die die Kremser Sporthalle benützen, wissen ein Lied davon zu singen. Schlechte Belüftung, technische Probleme, fehlende Eignung für internationale Begegnungen, … Längst ist die Information über die Zustände auch in der Politik angekommen. Denen, die bis jetzt nicht wahrhaben wollten, dass Handlungsbedarf besteht, haben die heftigen Gewitter der Vorwoche die Augen geöffnet.

Die Opposition, allen voran die FPÖ, die das Thema schon mehrfach aufs Tapet gebracht hat, wird durch die Vorfälle bestärkt. Im Hintergrund werden bereits Schuldige ausgemacht. Versäumnisse der ÖVP in der Ära Rinke monieren die einen, Untätigkeit des Sport-Stadtrats Albert Kisling (SPÖ) die anderen. Schuldzuweisungen sind aber das Letzte, das die Sportler jetzt brauchen können.

Die echte Nagelprobe werden die laufenden Budgetverhandlungen für 2020. Dass in die Kremser Sporthalle Regen eindringt, zeigt, dass in dieser Sache Feuer am Dach ist.