„Testgemeinde“ auf Erfolgskurs. Über den Umgang mit der Pandemie in Weißenkirchen.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 30. Dezember 2020 (04:38)

Es begann mit der negativen Nachricht. Lange Zeit war Weißenkirchen im Zuge der ersten Welle der Corona-Pandemie im Frühjahr der „Hotspot“ im Bezirk. Doch man hat den Wechsel zum Musterschüler geschafft. In den vergangenen Tagen gab es mehrmals in Serie eine Nullmeldung bei den aktuell Infizierten.

Dass sich die Lage so gut entspannt hat, liegt sicher zum einen am Umstand, dass man eben aus Schaden klug wird. Die Bewohner der Wachaugemeinde haben gelernt und geben im Alltag ganz besonders Acht.

Der zweite Teil des Erfolgs: Die Weißenkirchner wissen, dass Tests wichtig sind. Sie wollen wissen, woran sie sind. Regen Zulauf gibt es zum Projekt der DPU Krems, wo man mit Hilfe von Bluttests Erkenntnisse über die Immunität ehemals Erkrankter gewinnen möchte. Daher stießen in der „Testgemeinde“ auch die anderswo oft konträr diskutierten Antigen-Checks im Dezember auf viel Verständnis. Das macht Hoffnung für die Zeit, in der eine Impfung angeboten werden wird.