Torpedos gegen Impf-Initiative. über enttäuschende Ärzte-Erfahrungen.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 07. April 2021 (05:22)

Die sieben betroffenen Allgemeinmediziner aus der Wachau sind enttäuscht – und verärgert. In einer koordinierten Aktion wollten sie ihren Patienten ermöglichen, die begehrte Corona-Impfung quasi „vor der Haustür“ zu bekommen. In kurzer Zeit waren die ersten 1.440 Termine vergeben.

Und während sich diese Menschen freuen, für den Stich nicht quer durchs Land fahren zu müssen, geht die Aktion auch schon wieder zu Ende.

Das Land gibt das Serum künftig nur an die 20 geplanten „blau-gelben Impfzentren“ aus. Jenes für unsere Region wird sich in Krems befinden und damit für die Wachauer auch nicht „aus der Welt“ sein.

Dennoch ist nicht einzusehen, warum nicht die lokale Initiative von Ärzten ebenfalls (also zusätzlich) dieses Service anbieten sollte. Wie vergangene Probleme bei den Anmeldungen und die rasche Vergabe aller Termine in Weißenkirchen zeigen, ist der Bedarf ausreichend. Solche Torpedos gegen lokale Initiativen sind daher entbehrlich.