Verschiedene Wege zum Ziel. Über die neue Initiative von Kremser Geschäftsleuten.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 11. Februar 2020 (04:37)

Zufriedenheit ist eine Eigenschaft, die man bei Innenstadt-Geschäftsleuten selten findet. Ihre Situation ist nicht einfach, doch über den Weg zum Ziel, der Stärkung des Kremser Zentrums, ist man sich selten einig.

Auch die neue Initiative (siehe Artikel weiter unten) weist von Anfang an eine gewisse Schieflage auf. Zwei deklarierte Parteienvertreter waren (aufgrund besonderer Umstände) beim Treffen im Café Berger dabei – andere nicht. Aber auch Geschäftsleute, die von der Aktion nichts wussten, äußerten Enttäuschung darüber, nicht eingeladen worden zu sein.

Dass teils diametrale Ansichten über die Arbeit des Stadtmarketings bzw. dessen glücklosen Kurzzeit-Chef Alfred Pech herrschen, stört die Homogenität ebenso. Warum wichtige Anliegen nicht über die Kaufmannschaft gespielt werden, gibt über deren Rolle zu denken.

Neue Initiativen, vor allem neue Ideen sind immer willkommen. Für die Umsetzung ist aber einmütiges Auftreten unabdingbar. Der Weg dazu ist offenbar noch nicht gefunden.