Fußball, ich habe Gefühle für dich. Über die Transferzeit und Lehren der Corona-Pandemie.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 21. Juli 2021 (04:12)

Das Transferfenster im Amateurfußball ist geschlossen. Die NÖN präsentiert in gewohnter Manier den Überblick der Zu- und Abgänge. Was bei Durchsicht der Listen auffällt: Ganz im Gegensatz zum Winter scheuen sich viele Spieler nicht mehr vor neuen Herausforderungen.

Und: Legionäre sind nach wie vor gefragt, wenn die österreichische Lösung zu teuer oder einfach nicht verfügbar ist. Die große Corona-Zäsur blieb aus. Aber lehrte uns die Pandemie überhaupt etwas?

Noch ist diese Frage nur ungenügend zu beantworten, droht doch angesichts steigender Zahlen schon im Herbst neues Ungemach. „Wie lange dürfen wir heuer spielen?“, ist die Frage, die sich viele Kicker und Funktionäre derzeit stellen. Der dunkle Schatten der nahen Zukunft macht eines deutlich: die Angst, den Fußball erneut zu verlieren.

Auch wenn Corona Karrieren schneller enden ließ und junge Menschen davon abhielt, überhaupt erst loszulegen: Das Virus hat uns etwas Wichtiges zurück in Erinnerung gerufen. Nämlich, wie schön die Zeit auf dem Sportplatz sein kann. Alle Beteiligten sollten sich dieses Gefühl unbedingt bewahren.