Geduld ist das Zauberwort. über die kommende Aufgabe des Kremser Sportclubs.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 15. September 2021 (02:24)

Fünf Siege aus fünf Spielen, ein Torverhältnis von 16:2: Was der Kremser Sportclub in den ersten Meisterschaftsrunden auf den Rasen gezaubert hat, ist beeindruckend. Auch gegen die Betonmischer von Ortmann hatte die Wagner-Truppe Antworten parat, ein höherer Sieg fiel dieses Mal lediglich der eigenen Chancenverwertung zum Opfer.

Den Fehler, jetzt in völlige Euphorie auszubrechen, macht der KSC deswegen aber nicht. Sowohl die Mannschaft als auch die Funktionäre sind erfahren genug, um die Bodenhaftung zu bewahren. Nicht umsonst weist Vorstandsvorsitzender Georg Stierschneider darauf hin, dass vier Partien auf heimischem Boden stattfanden und die bisherigen Kontrahenten nicht zum Spitzenfeld der Liga gehörten.

Das ändert sich jetzt. Mit Ardagger, das noch keinen einzigen Gegentreffer kassierte, wartet am kommenden Freitag – noch dazu auswärts – das erste echte Kaliber. Krems verfügt definitiv über mehr spielerische Qualität, muss aber geduldig bleiben. Gelingt das, könnte die Mostviertler Defensivfestung fallen.