Krems

Erstellt am 04. Dezember 2018, 05:13

von Martin Kalchhauser

Nachahmer willkommen!. Martin Kalchhauser über das Projekt „Draingarden“ in Etsdorf.

So wie der Friede im eigenen Haus beginnt, ist es auch mit dem Umweltschutz. Zu schreien, dass etwas passieren muss, sich aber dann immer auf die anderen zu verlassen, wird nicht funktionieren.

Ein tolles Beispiel, wie es im (gar nicht mehr ganz so) kleinen Rahmen aussehen könnte, liefert das „Draingarden“-Projekt des Gärtners Anton Rath. Vereinfacht erklärt, schafft er für eine neue Siedlung in Etsdorf eine Möglichkeit, Wasser, das bei Gewittern und Starkregen oft in kurzer Zeit in großen Mengen anfällt, zurückzuhalten und später langsam an die Umgebung abzugeben.

Der Effekt lässt sich vielleicht mit einem Schwamm vergleichen, der sich vollsaugt und danach wieder ausgedrückt werden kann. Eigentlich unglaublich einfach – und unglaublich, dass da nicht schon viel früher jemand draufgekommen ist …
Die Gemeinde Etsdorf zeigt jetzt vor, wie es gehen könnte – und wenn es klappt wie geplant, gibt es hoffentlich ganz bald ganz viele Nachahmer.