Schwerer Stand für Opposition. Thomas Werth über eine offensichtliche Zufriedenheit mit Stadtregierung.

Von Thomas Werth. Erstellt am 29. August 2017 (05:36)

Da bahnt sich in Krems wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Bürgermeister-Sessel an. Wie die NÖN-Exklusiv-Umfrage zeigt, liegen SPÖ und ÖVP sieben Wochen vor der Wahl exakt gleichauf.

Spannender kann die Ausgangsposition für die letzte intensive Wahlkampfphase nicht sein.
Beide Parteien können laut Hochschätzung sogar leicht zulegen, die Zufriedenheit mit der Entwicklung der Stadt ist ebenfalls hoch. Für die Oppositionsparteien wird es daher vermutlich schwierig, Stimmen unzufriedener Wähler zu bekommen.

Derzeit sieht es so aus, als ob nur die FPÖ zulegen könnte, sich an der Zehn-Prozent-Hürde aber die Zähne ausbeißen könnte. Den anderen droht die Gefahr, einen Teil jener Stimmen, die sie 2012 vor allem von der ÖVP erhalten haben, wieder abgeben zu müssen.

Aber: Jeder vierte Wahlberechtigte ist noch unschlüssig – ein überdurchschnittlich hoher Wert. Wichtig wird daher sein, ob die Wahlkampf-Themen ankommen werden – bis auf wenige Ausnahmen haben die Parteien ihr Programm ja noch nicht im Detail vorgestellt.