Krems

Erstellt am 17. Januar 2017, 05:15

von Thomas Werth

Trotz Problemen auch Erfolge. Thomas Werth über die Arbeitsmarktsituation im Kremser Bezirk.

Das abgelaufene Jahr begann aus Arbeitsmarkt-Sicht mit einer „Horror-Meldung“: 4.105 Personen waren ohne Job oder in Schulungen – so viele wie noch nie zuvor im Bezirk.
Es war außerdem erst das zweite Mal, dass die „4.000er-Schallmauer“ durchbrochen wurde. Und auch im Jänner des heurigen Jahres droht diese Meldung – denn die Arbeitsmarktlage hat sich nicht entspannt.

Den Problem-Zielgruppen zu Arbeitsplätzen zu verhelfen (Personen über 50; schlechter ausgebildete Personen oder Menschen mit Migrationshintergrund) wird heuer die große Herausforderung bleiben.

Und dennoch muss betont werden: Der Kremser Bezirk steht verhältnismäßig nicht so schlecht da. Immerhin verringerte sich die Arbeitslosigkeit 2016 drei Monaten lang, die Arbeitslosenquote lag Ende 2016 um ein Prozent unter dem NÖ-Schnitt bei 7,7 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten ist zudem außer im Juli ständig angestiegen.

Gewisse Tendenzen können allerdings auch in Krems nur bekämpft, aber nicht verhindert werden.