Krems

Erstellt am 06. März 2018, 04:57

von Karl Pröglhöf

Wunder geschehen. Karl Pröglhöf über ein unerwartet deutliches Ja zum Stadtbudget.

„Wunder geschehen“ singt Nena in einem ihrer Lieder. Eines dieser Wunder, wenngleich ein kleines, ist bei der vorwöchigen Gemeinderatssitzung in Krems passiert: Die Kommunisten haben erstmals seit Menschengedenken dem Budget ihre Zustimmung gegeben!

Das ist insofern bemerkenswert, als damit – so wie bei der Bürgermeisterwahl – eine Mehrheit für SPÖ-Stadtchef Reinhard Resch gesichert war.

KLS-Fraktionschef Wolfgang Mahrer nannte einen plausiblen Grund für das Ja: „Unsere Forderung nach einem Gebührenstopp bei Wasser, Kanal und Müll wurde erfüllt.“

Überraschend positiv fiel auch die Zustimmung der Liste ProKrems aus, während man der ÖVP schon anmerkte, dass sie sich mit ihrem Ja schwertat. Ein Budgetposten für Stadtmarketing – Belebung der Innenstadt war im Wahlkampf eine Hauptforderung – könnte den Ausschlag gegeben haben.

Die FPÖ steuert hingegen weiter stramm ihren Oppositionskurs.

Resch hat auch ohne Koalitionspakt die erste Hürde deutlich übersprungen.