Wunderwuzzi für ÖVP gesucht. über die Krammer-Nachfolge.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 05. Mai 2021 (05:57)

„Es ist unbestritten, dass die ÖVP in Krems eine Erneuerung braucht – nicht nur personell, sondern auch organisatorisch.“ Mit erfrischender Ehrlichkeit diagnostizierte der Kremser Vizebürgermeister Erwin Krammer im Abschiedsinterview mit der NÖN, dass es in der Stadt-ÖVP derzeit nicht rund läuft.

Nach zwei Wahlniederlagen kommt die langjährige Regierungspartei seit nunmehr fast neun Jahren einfach nicht vom Fleck. Obmann Martin Sedelmaier, seit Mai 2018 im Amt, muss eine Herkulesaufgabe stemmen, wenn es darum geht, einen neuen Stadtvize aus dem Hut zu zaubern.

Mit einer einfachen Rochade im bestehenden Team wird es nicht getan sein. Ob es aber wirklich „mehrere Möglichkeiten“ gibt, wie von den Schwarzen unisono kolportiert wird?

Fix ist: Die ÖVP braucht einen Spitzenkandidaten, der in den eigenen Reihen unumstritten ist und über Parteigrenzen hinaus punkten kann. Mit anderen Worten: Es wird wieder einmal ein Wunderwuzzi gesucht.