Leidenschaft ein Leben lang. Über wichtige emotionelle Bande zwischen Klubs und ihren Jugendlichen.

Von Bert Bauer. Erstellt am 24. Februar 2021 (03:34)

Corona erschüttert nicht nur den Amateur-Spielbetrieb in ihren Grundfesten, sondern stellt auch die Nachwuchsarbeit der Vereine auf eine große Probe. Abgesehen vom gesundheitlichen Aspekt, dass junge Teamsportler gegenwärtig nicht mehr ihrer sportlichen Leidenschaft frönen können, beeinträchtigt dieser Einschnitt auch die Persönlichkeitsentwicklung Heranwachsender.

Teamgeist, Kameradschaft, das Zusammenstehen nach Erfolgen und Niederlagen sowie die Gemeinsamkeiten abseits des Spielfelds prägen viele Sportler ihr ganzes Leben lang im positiven Sinne. Daraus schöpfen die Klubs wie der UHK Krems ihre zukünftigen Funktionäre und Trainer.

So waren mit Alex Donnerbaum und Tobias Macher beim Spiel der Wachauer gegen Graz zwei Nachwuchstalente für die Statistik verantwortlich. Beide mussten berufsbedingt ihre aktive Karriere vorzeitig beenden, dem Verein aber kehrten sie nicht endgültig den Rücken. Im Gegenteil. Die Handball-Leidenschaft wird sie weiter begleiten. Das ist gut für den UHK und sollte so auch viele Vereine wieder mit Zuversicht nach vorne blicken lassen.