Vom EM-Hype profitieren. Über die Auswirkungen der EM auf die heimische Handball-Szene.

Von Bert Bauer. Erstellt am 21. Januar 2020 (01:08)

„Wir sind Handball“ – die rot-weiß-roten EM-Helden, die mit drei Siegen en suite sensationell in die Hauptrunde eingezogen sind und sich erst nach hartem Kampf den Top-Nationen Kroa tien und Spanien geschlagen geben mussten, sorgten zuletzt in den heimischen Medien für Schlagzeilen. Plötzlich war der Name „Eichberger“ auch sportaffinen Österreichern, die zuvor mit Handball nichts am Hut hatten, ein Begriff. Ja, Keeper Thomas Eichberger ist einer der Väter des Erfolgsruns der Truppe von Aleš Pajović, der das Publikum in der Wiener Stadthalle zu Begeisterungsstürmen hingerissen hat.

In knapp einer Woche wird die Euro 2020 Geschichte sein. Welche Auswirkungen wird aber die EM aus heimischer Sicht für unsere Vereine haben? Werden die Klubs nun von den zahlreichen begeisterten Jugendlichen, die in die Fußstapfen eines ihrer Vorbilder wie Niko Bylik oder Thomas Eichberger treten wollen, „geflutet“?

Und wie viel Aufmerksamkeit und Raum wird der österreichischen Randsportart „Handball“ im Meisterschaftsalltag von unseren Medien in Zukunft eingeräumt?

Alles Fragen, deren Antworten für eine weitere positive Entwicklung dieser fantastischen Ballsportart nach oben entscheidend sein werden.