Wie geschmiert zu neuen Zielen. Über den Cuptriumph, der noch nicht das Ende der Fahnenstange ist.

Von Bert Bauer. Erstellt am 24. April 2019 (02:19)

Das „Ländle“ wird, abgesehen von der Heimhalle, die Lieblingsdestination der Kremser Handballer. Wie schon 2010 Außenseiter, wurden im Cup-Halbfinale diesmal wieder die Harder souverän rausgeboxt, um im Endspiel die Bregenzer Hoffnungen mit einem spektakulären Finish abrupt zunichte zu machen. Das UHK-Wintermärchen ist nach Platz 1 im Grunddurchgang und in der Bonusrunde längst in die Verlängerung gegangen und könnte als historische Saison in die Klubannalen eingehen.

Die Gründe des rot-gelben Höhenflugs wurden schon oftmals analysiert, beginnen beim Umfeld und setzen sich über das Trainerteam bis zu den Spielern, die ein perfektes Kollektiv bilden, fort.

Präsident Bernhard Lackner ließ es sich nicht nehmen, die Mannschaft bei ihrer Ankunft am Ostersonntag in der Früh in der Wachaustadt persönlich zu empfangen. Aus seiner Sicht fährt der Klub heuer seine erste Ernte ein. Die basiert auf einem stabilen wirtschaftlichen Fundament, intensiver Nachwuchsarbeit, treuen Fans und Sponsoren sowie jungen, hochtalentierten Neuzugängen aus der Region. Das „Werkl UHK“ mit den oben erwähnten „Zahnrädern“ läuft derzeit wie geschmiert. Vielleicht sogar Richtung Meistertitel Nummer vier.