Krems

Erstellt am 12. Februar 2019, 02:02

von Bert Bauer

Zukunft beginnt schon jetzt. Bert Bauer über den UHK-Siegeslauf und viel Bewegung abseits der „Platte“.

Das Kremser Handball-Wintermärchen hat sein nächstes Happy End. Der letzte Erfolg von „Rot-Gelb“ in einem Meisterschaftsspiel in Hard datiert vom 19. März 2011, als der von Stefan Szilagyi gecoachte UHK mit 32:25 erfolgreich blieb. Danach herrschte Punkte-Ebbe am Bodensee.

Jetzt gar schon vom Titel träumen? Die abgedroschene Sportphrase, „von Spiel zu Spiel schauen“, hat aber für die Thaqi- Truppe nach wie vor Gültigkeit. Eines ist klar: Das zum Start ausgegebene Saisonziel mit dem Erreichen der Bonusrunde darf jetzt schon ein wenig in die Höhe geschraubt werden, aber Vorsicht: Vor Verletzungen von Schlüsselspielern ist kein Team gefeit. Jene mit einer kurzen Bank wie die der Wachauer trifft es dabei umso mehr. Der Ausfall von Aron Toman riss bereits ein beträchtliches Loch in den Kader.

Auch abseits des Parketts sorgt der Höhenflug bereits für Hochspannung. Die Top-Leistungen der UHK-Rohdiamanten weckten bei der Konkurrenz Begehrlichkeiten, die demnächst mit finanziell lukrativen Angeboten anrücken wird. Klubleitung und vor allem das Präsidium müssen bereits jetzt in Sachen Budget aktiv werden, um die Spieler weiter an den Klub zu binden. Dabei nach wie vor „von Spiel zu Spiel zu schauen“ wäre kurzsichtig.