„Sebo“ muss jetzt liefern. Über die Rückkehr von Sebastian Feichtinger zum UHK Krems.

Von Bert Bauer. Erstellt am 13. Januar 2021 (03:12)

Auch im Handball gibt es bei Transfers 180-Grad-Kehrtwendungen. Hatte Krems-Trainer Ibish Thaqi vor einer Woche bereits Feichtingers Comeback in der Wachau noch ausgeschlossen, wenn der Deal nicht vor Trainingsbeginn am 4. Jänner unter Dach und Fach wäre, so kam es nun ganz anders.

Die Kremser NÖN hatte in ihrer letzten Ausgabe zumindest ge titelt, dass die Tür für „Sebo“ noch „einen Spalt offen sei“. Dass sie zwei Tage nach Redak tionsschluss plötzlich wieder sperrangelweit offen stand, war nicht vorhersehbar.

Fest steht, dass der 28-jährige gebürtige Linzer, der sich mit seiner Lebensgefährtin demnächst in der Region ansiedelt, eine Verstärkung für „Rot-Gelb“ ist. Dass die Verhandlungen zuvor ins Stocken geraten waren, lag nicht nur an einer Fix-Ablöse für Schwaz. Auch „Sebo“ selbst agierte dabei nicht gerade am geschicktesten, hatte aber in UHK-Obmann Josef Nussbaum seinen Fürsprecher. Ihm gelang es am Ende, den „gordischen Knoten“ zu lösen, ohne dabei den Trainer und die sportliche Leitung, die sich bereits mit einer Zukunft ohne Feichtinger abgefunden hatten, zu desavouieren. Jetzt liegt es an Feichtinger selbst, das in ihn gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen.