Das Strecken nach der Decke. Verena Bauer über die Situation des UHK Krems zum Saisonstart.

Von Verena Bauer. Erstellt am 30. August 2016 (09:11)

Eine Prognose für eine Mannschaft auszusprechen, bevor diese sich überhaupt in der neuen Saison in einem Match präsentiert hat, lässt sich in puncto Genauigkeit zwischen Kaffeesudlesen und dem Wetterbericht einordnen. Das Ziel der Kremser Handballer ist mit Platz fünf und dem Oberen Play-off jedoch bekannt. Ganz kompensiert wurde der Abgang der Leistungsträger Christoph Neuhold, Domagoj Surac und Michal Shejbal nicht. Von den Neuzugängen Fabian Posch und Gregory Musel darf man Solides erwarten; mit dem Verschwinden des Innenblocks Neuhold/ Surac tut sich trotzdem eine Schwachstelle auf.

Dass sich der UHK ob der Sponsorenlandschaft nach der Decke strecken muss, ist bekannt. Ob die Verkürzung der Bank mit der Jugendinfusion gestoppt wurde, wird sich zeigen. Verletzungen oder Ausfälle könnten schnell zum Stolperstein werden. Die neuen Regeln sorgen für weitere Unsicherheit: Ivo Belas hat seine Truppe schon in der Vorbereitung auf die Änderungen im Spiel gedrillt. Wie genau sich diese in der Interaktion der Mannschaften und Referees gestalten werden, wird sich weisen.

Am besten macht man sich selbst ein Bild vom UHK Krems in der Saison 2016/17. Erste Gelegenheit: das Auftaktmatch gegen Ferlach am Samstag.