Am Ende alles richtig gemacht. Bert Bauer über die Rückkehr von Publikumsliebling Vlatko Mitkov nach Krems.

Von Bert Bauer. Erstellt am 27. November 2018 (05:10)

Die Ausgeglichenheit in der Hauptrunde, verbunden mit dem UHK-Höhenflug, wird am Samstag die Handballfans wieder die Halle stürmen lassen. Die Liga spielt verrückt: Der Underdog aus Leoben demütigte zuletzt die Fivers in deren Halle, und mit Krems und Graz lehren weiter zwei Außenseiter die arrivierten Klubs das Fürchten.

Mit dem nächsten Gegner Bregenz kehrt auch ein ehemaliger Publikumsliebling in die Wachau zurück. Vlatko Mitkov hatte den UHK im Sommer wehmütig verlassen, nachdem ihm der Klub eine zweijährige Vertragsverlängerung verweigert hatte. Die keinesfalls leichte Entscheidung, den Neo-Österreicher ziehen zu lassen, hatte sich aus Sicht der Vereinsführung in zweierlei Hinsicht als goldrichtig erwiesen. Der mittlerweile 37-Jährige ist zwar nach wie vor eine Wurfkanone, führt derzeit sogar die Schützenliste an, passte aber immer weniger in die Spielphilosophie von Trainer Ibish Thaqi, der im Angriff rasantes Tempospiel bevorzugt. Zudem zählte Mitkov mit vielen „Nebengeräuschen“ wie Wohnung und Auto nicht gerade zu den billigsten Akteuren in Rot-Gelb.

Die UHK-Fans sollten Vlatko am Samstag dennoch mit viel Applaus empfangen. Auf dem Parkett darf es für ihn und seine Bregenzer aber kein Pardon geben.