Erstellt am 13. März 2018, 02:56

von Nikolaus Frings

Es gilt: Wer spaßt gewinnt. Nikolaus Frings über die Probleme der heimischen Teams vor dem Start.

Egal ob alter Hase, Taktikfuchs, Schleifer, Übungsleiter oder schlicht Fußballlehrer: die zurückliegende Wintervorbereitung der heimischen Fußballvereine stellte sie wohl alle auf die Probe. Die Organisation von Kunstrasenplätzen und adäquaten Testspielgegnern, die Dosierung der Trainingsinhalte und –einheiten, all diese Dinge zählen zu den Hauptaufgaben der Trainerschaft.

Zu Aufgaben, die aber auch bereits knapp ein halbes Jahr früher konzipiert und erledigt werden müssen. Durch den neuerlichen Wintereinbruch, der den allermeisten Trainern einen Strich durch die Rechnung machte, war selbst die beste Planung über den Haufen geworfen und Improvisationskünste eine absolute Notwendigkeit.

Die Trainer waren gefordert, die Organisation von adäquaten Ersatzprogrammen unvermeidbar. Beim Rückrundenauftakt stehen also mehr denn je die Trainer im Fokus. Jene mit Organisationstalent und einem guten Gespür für die eigenen Truppe werden Erfolg haben, jene, die ein monotones Programm abspulen, scheitern.

Wo er mit seiner Truppe steht, weiß aktuell wohl keiner. Nahezu alle Vereine fanden schlechte Bedingungen vor, fast alle Teams mussten Testspiele absagen. Wenn die Beine den Unterschied nicht ausmachen, bleibt auch im Fußball nur mehr der Kopf. Wer „spaßt“, gewinnt.