Mit Brandl zur Aufholjagd. Sebastian Albert über über Bergerns Transfercoup und die Hoffnungen des Aufsteigers.

Von Sebastian Albert. Erstellt am 16. Januar 2018 (02:31)

Mehrere Wochen bastelte der SV Bergern im Geheimen an dem „Königstransfer“. Nun ist er in trockenen Tüchern. Peter Brandl, vor einem halben Jahr noch Bundesligaspieler, beackert fortan die Sportplätze der 1. Klasse Nordwest/Mitte. Um einen solchen Transfer zustande zu bringen, braucht es gute Argumente.

Und diese hatte der SV Bergern, genauer gesagt: seine Spieler. Vor allem der engen Freundschaft zwischen Brandl und Benjamin Seledetz, dessen Bruder Phlipp sowie einer Vielzahl weiterer Spieler ist es zu verdanken, dass der Transfer zustande kam. Andere Interessenten dürfte es für den 29-Jährigen jedenfalls genug gegeben haben. Auch die monetäre Entlohnung wäre anderswo vermutlich besser gewesen.

Der Mittelfeldspieler entschied sich aber für die Freundschaft und bereitet dem Aufsteiger und all seinen Anhängern damit eine große Freude. Auch in Bergern spielt Brandl vermutlich nicht umsonst. Dass sich der Verein solch eine einmalige Chance nicht nehmen lässt, ist aber nachvollziehbar. Die Begeisterung und Vorfreude sind spürbar. Man verspricht sich nicht nur auf dem Platz große Sprünge, sondern auch abseits davon. Einer erfolgreichen Bergerner Rückrunde und spannenden Aufholjagd steht damit nichts mehr im Wege.