Krems

Erstellt am 28. Februar 2017, 02:35

von Florian Braunauer

Sinnsuche im Trainingslager. Florian Braunauer über die Wertigkeit von Trainingscamps in der Vorbereitung.

Krems und Haitzendorf machen es vor, zahlreiche Bezirksklubs möchten es wohl nachmachen – die Rede ist von Trainingslagern.

Von den positiven Aspekten schwärmt dabei beinahe jeder Trainer: viele Trainingseinheiten in kurzer Zeit, damit verbunden ein rascher Trainingsfortschritt im spielerischen und im taktischen Bereich. Ein wesentlicher Punkt, der gegen Einheiten auf den heimischen Plätzen und für Ausflüge in „Fußballzentren“ spricht, ist das Wetter. Denn genau dann, wenn Trainingslager interessant werden, also in der Vorbereitung im Februar/März, lassen wenige heimische Sportplätze viele Einheiten in kurzer Zeit zu.

Alternativen dazu bieten entweder heimische Areale wie Lindabrunn oder auch Lagerstätten in der Ferne wie das kroatische Medulin, dorthin zog es nämlich die Haitzendorfer.
Die Nachteile solcher Trainingslager sind rasch abgearbeitet: Sie sind oft nicht billig, und sobald einige wenige Spieler aus beispielsweise zeitlichen Gründen nicht mitkommen, verliert ein Trainingscamp enorm an Wertigkeit.

In zwei Wochen geht es in der 1. NÖN-Landesliga bereits zur Sache. Erst dann wird sich zeigen, ob die Trainingslager wirklich einen entscheidenden Vorteil gebracht haben.