UHK-Gen in die Wiege gelegt. Über eine Ansage, die beste Chancen hat, umgesetzt zu werden.

Von Bert Bauer. Erstellt am 21. Mai 2019 (02:29)

In der Vorwoche wurden in der Pause des UHK-Semifinales vier Nachwuchsteams die Medaillen für den Landesmeistertitel überreicht. Am Sonntag kürte sich die U13-Mannschaft in der Heimhalle gegen die Fivers zum rot-weiß-roten Champion.

Der Handballsport boomt in der Wachau und im Kamptal, basiert aber nicht nur auf dem Erfolgsrun der Kampfmannschaft. Schon bei den Kleinsten sind Experten als Trainer am Werk, das Umfeld passt, Handball-Familie wird sprichwörtlich gelebt, wenn man nur kurz in die Nachwuchskader blickt. Mit Spielern wie Paul und Dominik Hofmann oder Nepomuk Grabner werfen bereits die Söhne der letzten erfolgreichen UHK-Generation Tore für „Rot-Gelb“. Deren Väter sind nicht nur Zaungäste bei den Spielen, sondern ziehen im Verein an vorderster Front die Fäden.

In allen Teams, angefangen von der U9 bis zur „Ersten“, steckt bereits das UHK-Gen, der Wille zum Erfolg, der aber nur gemeinsam erreicht werden kann. Eigenschaften, die auch die Schützlinge der Truppe von Ibish Thaqi auszeichnen.

„Die Youngsters legten vor“, könnte man im Hinblick auf die Finalserie von Simek & Co gegen Hard salopp sagen. So souverän, wie sich die Moser-Boys zuletzt präsentiert hatten, sollte diese flapsige Ansage keine leere Worthülse sein.