Nicht alle Bäder in der Wachau offen. Die Bad-Bewirtschaftung ist für Gemeinden ein großer finanzieller Aufwand. Zum Teil gibt es keine Bad- bzw. Buffet-Betreuer.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 10. Juni 2021 (06:28)
Symbolbild
Chayatorn Laorattanavech/Shutterstock.com

Das Freibad in Spitz hat schon seit 28. Mai geöffnet – auch wenn zwischendurch das Wetter nicht immer Badegäste in die Anlage lockte.

Das naturbelassene Kuenrin gerbad in Dürnstein hat am 4. Juni aufgesperrt, zwei Gemeindebedienstete sind als Kassier und Bademeister angestellt. „Der Betrieb ist sehr personalintensiv – und hält fast jedes Jahr einen Minusposten im Budget“, sagt Bürgermeister Johann Riesenhuber. Für die Gastronomie sorgt weiterhin Fana’s Buffet (Inhaberin Fana Scurtu).

Buffetbetreiber gesucht

Gemeinden haben bisweilen Probleme, einen Buffetbetreiber zu finden, der oft auch für den Ticketverkauf und die Badaufsicht zuständig ist.

In Albrechtsberg beispielsweise will man das Freibad jedenfalls Ende Juni aufsperren. Bürgermeister Franz Rosenkranz hofft, dass ab Juli jemand für die Badbetreuung zur Verfügung stehen wird. Sonst weiß er noch nicht, wie er das Bad „schupfen“ wird ...

Auch in Mühldorf fragten sich die Leute schon, ob das Erlebnisbad im „Dauer-Lockdown“ bleiben würde. Nun wurde aber „mit Müh und Not“ ein Badewart gefunden, wie Vizebürgermeister Friedrich Höller erzählt. Aufgesperrt wird am 19. Juni (freier Eintritt an diesem Tag).