„Auf Tauchstation“: Keine Arbeit für Ausschuss für Umwelt und Sport?

Erstellt am 20. Mai 2022 | 05:11
Lesezeit: 2 Min
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Der Sport – im Bild Nachwuchstalente beim Training – wird in Krems immer wieder zum parteipolitischen Zankapfel.
Foto: Shutterstock/NataSnow
Der Kremser Gemeinderatsausschuss für Umwelt und Sport tagte heuer erst ein Mal. FPÖ und SPÖ liegen deswegen einmal mehr im Clinch.
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Normalerweise tagen Gemeinderatsausschüsse im Abstand von ein bis zwei Monaten. Nicht aber der Ausschuss für Umwelt und Sport, dem SPÖ-Stadtrat Albert Kisling vorsteht. Er sagte heuer bereits mehrfach Sitzungen ab, die sechs Mitglieder trafen im Jahr 2022 überhaupt erst ein Mal zusammen.

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SPÖ-Stadtrat Albert Kisling: „Gab nichts zu beschließen.“
Foto: Kalchhauser

Inakzeptabel findet das Gemeinderat Christoph Hofbauer, der für die FPÖ in dem Ausschuss vertreten ist. Er wirft Kisling vor, „auf Tauchstation“ zu sein, obwohl es viele Dinge zu besprechen gebe. Unter anderem die „Umplanung und Redimensionierung beim neuen Luxusbad“, wie es Hofbauer formuliert.

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FPÖ-Gemeinderat Christoph Hofbauer beklagt mangelnde Transparenz.
Foto: Kalchhauser

Für Kisling die falschen Begrifflichkeiten: „Wir gehen lediglich auf den Status zurück, den wir beim Raum- und Funktionsprogramm hatten. Die Architekten haben mehr geplant, als da drinnen stand.“

Auch Bürgermeister Reinhard Resch betont, dass nichts davon stimme, was im Zusammenhang mit der Badearena als Streichungen genannt werde. Die Absage der Ausschusssitzungen mit mangelnder Transparenz in Verbindung zu ziehen, wie Hofbauer es tut, lehnt Kisling ab und sagt: „Es gab nichts zu beschließen. Und nur für Berichte wird kein Ausschuss einberufen.“

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