Aufregung um Bus ist vergessen

Erstellt am 24. Januar 2022 | 06:59
Lesezeit: 2 Min
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Zum Ein-Jahr-Jubiläum gab es Krapfen für die Stadtbus-Lenker. Hier übergeben Verkehrsstadtrat Alfred Scheichel und die Managerin der Klima- und Energiemodellregion (KEM) Krems, Julia Berthold, Franz Holy den süßen Gruß.
Foto: Stadt Krems
Daten über das erste Betriebsjahr gibt es vom VOR erst nach dem ersten Quartal 2022.
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Viel Aufregung gab es in den ersten Monaten des „neuen“ Stadtbusses. Vor allem die Probleme mit Falschparkern, die das Passieren der gegenüber früher größeren Busse behinderten, gehören mittlerweile der Vergangenheit an.

Über den Betrieb, der Ende 2021 sein erstes Jahr vollendete, zieht SPÖ-Verkehrsstadtrat Alfred Scheichel eine positive Bilanz. „Wir sind zufrieden, die Fahrgäste auch“, erklärt er. „Vor allem die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Lenker kommt sehr gut an.“ Kritik an der teilweise schwachen Auslastung der großen Busse begegnet Scheichel schlagfertig: „In der Zeit der Pandemie sind auch Flugzeuge und Kreuzfahrtschiffe oft leer.“ Gerade angesichts der kommenden Klimakonferenz zeige sich wieder einmal, wie wichtig gute Öffi-Angebote seien. „Wir sind froh, den Stadtbus zu haben. Er ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg in eine klimagerechte Zukunft.“

Aktuell fährt der Stadtbus rund 370.000 km pro Jahr auf sieben Linien, auf den wichtigsten im 30-Minuten-Takt. Ende 2020 wurden die Betriebszeiten auf 4.50 bis 18.50 Uhr ausgedehnt, neue Haltestellen geschaffen und die Anschlüsse an Züge nach Wien und St. Pölten berücksichtigt. Ein ergänzendes Angebot ist das Anrufsammeltaxi, das kürzlich eine weitere Haltestelle An der Haid bekommen hat.

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