Ausnahmeschülerin verzichtet auf Ehrenring zugunsten „Malala-Fund“. Die Maturantin Anna Brandl hat eine glänzende Schullaufbahn zurückgelegt. Anstelle der traditionellen Ehrung durch die Stadt Krems mit dem ‚“Summa cum Laude“-Ehrenring wünscht sie sich Unterstützung eines Projekts für benachteiligte Mädchen in Afrika und Asien.

Erstellt am 30. Juli 2014 (14:08)
NOEN, Stadt Krems
Anna Brandl: Spende statt Ehrenring
„Ich weiß die Auszeichnung genauso zu schätzen wie die Möglichkeit, Bildung zu genießen und die Unterstützung, die ich bisher erhalten habe“, sagt Anna Brandl. Als eine der besten Maturanten von Kremser Schulen ist sie für den Ehrenring „Summa cum Laude“ vorgesehen.

Im Gespräch mit Bürgermeister Dr. Reinhard Resch äußerte sie einen besonderen Wunsch: Der Betrag für den Summa-cum-Laude-Ehrenring möge dem "Malala Fund" zugute kommen. Dabei handelt se sich um die Stiftung der pakistanischen Jugendlichen Malala Yousafzai, die sich für das Recht auf Bildung (besonders für Mädchen) engagiert und dafür sogar für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurde.

Die Spenden gehen an lokale Projekte in Pakistan, Nigeria, Kenia und Jordanien. Resch respektiert das Anliegen der Maturantin und würdigte ihr großes soziale Engagement. Mit einem Blumenstrauß beglückwünschte er sie zu ihrer  außerordentlichen schulischen Leistung.