B 37 ist freigegeben

Mitteltrennwand und Lärmschutz gebaut. In Sicherheitsausbau am Gneixendorfer Berg flossen 4,6 Millionen Euro.

Martin Kalchhauser
Martin Kalchhauser Erstellt am 13. Oktober 2021 | 05:34
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Erster Teil geschafft: Landesrat Ludwig Schleritzko, Bürgermeister Reinhard Resch, Vizebürgermeister Martin Sedelmaier, Helmut Postl vom NÖ Straßendienst und Bauwart Ludwig Schwarzelberger (Straßenmeisterei Langenlois, v. l.).
Foto: F: GF

Die Verkehrsfreigabe für den ersten Abschnitt des Sicherheitsausbaus B 37 am Gneixendorfer Berg erfolgte am 11. Oktober durch Landesrat Ludwig Schleritzko. 4,6 Millionen Euro flossen in die Maßnahmen.

So wurden die Fahrbahnbreiten (Fahrspuren mit 3,75 bzw. 3,25 Metern Breite) zwischen der Güterweg-Brücke Grengraben (nördlich des Schnitzel-Drive-In) und der Anschlussstelle Langenlois deutlich erhöht und eine 1,3 Kilometer lange Mitteltrennwand errichtet. Die Kronenbreite der gesamten Straßenbreite beträgt 19,20 Meter (vorher 15,10). Westseitig gibt es nun zum Schutz der Gneixendorfer eine 225 Meter lange, drei Meter hohe Lärmschutzwand, zu der die Stadt 25 Prozent beitragen musste. Eine der drei Brücken im betreffenden Abschnitt wurde verbreitert, die anderen beiden saniert und die Stützen ummantelt und mit einem Rückhaltesystem mit Betonleitwänden versehen.

„Mit dem Sicherheitsausbau der B 37 hier in Gneixendorf wird ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung gesetzt“, betonte Mobilitätslandesrat Schleritzko bei der Freigabe des Bauabschnitts.

Wie wichtig die Maßnahmen waren, zeigt ein Umstand deutlich: Die Bundesstraße 37 ist in diesem Bereich mit einem Verkehrsaufkommen von rund 21.000 Fahrzeugen am Tag frequentiert. Zur Entschärfung der Gefahrenstellen am Gneixendorfer Berg im Zuge der B 37 erfolgt aber ein weiterer Sicherheitsausbau in mehreren Abschnitten. Es soll in den kommenden Jahren noch zu weiteren Maßnahmen kommen. So gibt es u. a. auch konkrete Überlegungen für einen niveaufreien Ausbau der Kreuzung beim Schnitzel-Drive-In.

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