Viele Väter für ein Stück Asphaltband. Bei der Eröffnung des neuen Gehwegs, der den Kremser Ortsteil Egelsee mit dem beliebten Spielplatz am Neuberg verbindet, kam es zu einem regelrechten Gipfeltreffen von Lokalpolitikern mit Landesrat Schleritzko.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 12. Oktober 2020 (05:43)
Großes Politiker-Treffen beim neuen Gehweg in Egelsee: Sebastian Gartler (Straßenmeisterei Krems), Gemeinderat Wolfgang Mahrer (KLS), Straßenbau-Abteilungsleiter Rainer Hochstöger, Vizebürgermeister Erwin Krammer (ÖVP), Gemeinderat Ettenauer (ÖVP), Landesrat Ludwig Schleritzko, Wolfgang Pichler, stellvertretender Leiter der Straßenmeisterei Krems, Landesstraßenbau-Direktor Josef Decker, SPÖ-Bürgermeister Reinhard Resch, Stadtrat Werner Stöberl (SPÖ) und Christoph Kraus (Straßenmeisterei Krems, von links).
Foto: Martin Kalchhauser

Der neue Gehweg, der den Ortsteil Egelsee mit dem beliebten Spielplatz am Neuberg verbindet, ist eine wichtige Errungenschaft für die Sicherheit der Fußgänger, vor allem der Kinder.

Dass es zur offiziellen Eröffnung des Asphaltbandes entlang der Sandlstraße (L 7085) zu einem regelrechten Gipfeltreffen Kremser Lokalpolitiker mit Straßenbau-Landesrat Ludwig Schleritzko kam, hat den Grund in der Debatte über die „Vaterschaft“ dieses Projekts.

Wie berichtet, hatten sich im Laufe der Jahre SPÖ und ÖVP gerühmt, das Projekt vorangetrieben zu haben. Nachweislich auf der Agenda hatte es seit vielen Jahren der Egelseer KLS-Mandatar Wolfgang Mahrer:

Beim Fototermin am neuen Gehweg klärte Stadtchef Reinhard Resch (SPÖ) darüber auf, wer der wirkliche „Vater“ des Gehwegs sei: Der ehemalige Egelseer ÖVP-Stadtrat Josef „Sepp“ Deißenberger, mit „seinem“ Verschönerungsverein auch Besitzer des Spielplatz-Grundstücks, sei es gewesen, der zuerst die Idee verfolgt habe. „Keine billige, aber eine wichtige Sache“, meinte Resch.

Josef Deißenbergers Anliegen fand nach vielen Jahren nun seine Verwirklichung.
Foto: Martin Kalchhauser

Dass die Straße „zu einem der schönsten Spielplätze Niederösterreichs“ führe, konstatierte Schleritzko, der die Sicherheit als oberste Maxime unterstrich.

KLS-Mann Mahrer gab seiner Freude auf sympathische Weise Ausdruck – er verteilte an die Gäste Marillenschokolade.