Erster Preis für HLF

Auszeichnungen für Vorwissenschaftliche Arbeiten der HLF Krems über Verbrechen an Kremser Juden und über Kremser Frauen-Biografien.

NÖN Redaktion Erstellt am 08. Oktober 2021 | 06:53
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Stadträtin Sonja Hockauf-Bartaschek, Pädagogin Gerlinde Rauchberger, Marcel Sam, Bürgermeister Reinhard Resch, Alexander Ptacek, Pädagogin Gudrun Schober und Historiker Robert Streibel.
Foto: Stadt Krems

Die Preise für die besten Vorwissenschaftlichen Arbeiten zur Kremser Zeitgeschichte gingen heuer ab Absolventen der HLF und der HLM HLW.

„Die Verbrechen der Nationalsozialisten an der jüdischen Bevölkerung in Krems und der Blick darauf aus heutiger Perspektive“: Die Abschlussarbeit von Alexander Ptacek und Marcel Sam (Tourismusschule HLF Krems) wurde mit dem 1. Preis bedacht. Die Jury, bestehend aus den Historikern Elisabeth Vavra, Gregor Kremser und Robert Streibel, hob vor allem den empirischen Teil samt einer umfangreichen Umfrage mit 122 Befragten hervor sowie den ergänzenden Audioguide, der über einen QR-Code oder über einen Link zugänglich ist.

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Den 2. Preis erhielten Anna Rea und Nina Kemptner, Absolventinnen der HLM HLW Krems. Sie hatten sich von der aktuellen Ausstellung im museumkrems „Wo sind sie geblieben? Die Frauen von Krems“ inspirieren lassen. Unter dem Titel „Yes, they can! Kremser Frauenpersönlichkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart“ zeichneten sie die Lebenswege von vier Kremserinnen nach.

„Erinnerungskultur und die Aufarbeitung unserer jüngeren Geschichte muss unser aller Anliegen sein“, betonte Bürgermeister Reinhard Resch. Er hat den Wettbewerb „Kremser Zeitgeschichte“ ins Leben gerufen, um junge Menschen zu ermutigen, die jüngere Geschichte der Stadt aufzuarbeiten. Unterstützung finden die Schüler im städtischen Archiv am Körnermarkt. Die prämierten Arbeiten werden ebenda in der Wissenschaftlichen Bibliothek aufbewahrt.