Festival Imago Dei unter dem Titel "Zwischenwelten"

Erstellt am 17. Januar 2022 | 15:11
Lesezeit: 2 Min
Klangraum Krems Minoritenkirche
Klangraum Krems Minoritenkirche
Foto: NOEN, Herta Hurnaus
Erste Ausgabe unter neuer Leiterin Nadja Kayali von 11. März bis 18. April, Kooperationsveranstaltungen in Wien und St. Pölten als Neuerung.
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Das diesjährige Festival "Imago Dei" unter der neuen künstlerischen Leiterin Nadja Kayali trägt den Titel "Zwischenwelten". Von 11. März bis zum Ostermontag am 18. April sind 16 Konzerte im Klangraum Krems Minoritenkirche geplant. Gezeigt werden durchwegs Eigenproduktionen, neue Projekte sowie Auftragswerke von und mit in Österreich lebenden Künstlern. "Ein Fokus in der Programmierung liegt auch darin, dem Festival eine starke weibliche Handschrift zu geben", wurde betont.

An der Eröffnungsproduktion "Imago Deae" (Bildnis der Göttin) wirken laut einer Aussendung rund 50 Künstlerinnen aus verschiedenen Klangwelten mit. Am 12. März wird das abendfüllende Chorwerk "Illuminations" uraufgeführt. Tamara Friebel hat dafür spezifische Proportionen des Raumes der Minoritenkirche als Basis verwendet. Die Uraufführung des Auftragswerks "Welten...auseinander" von Wolfgang Suppan für Ensemble und Elektronik geht am 26. März über die Bühne. Ein thematischer Schwerpunkt mit vier Veranstaltungen ist dem polnischen Komponisten Simon Laks (1901-1983) gewidmet, der als Leiter des Lagerorchesters in Auschwitz den Holocaust überlebte. Angekündigt wurde weiters Programm für Kinder und Familien. Zu Ende geht das Festival mit einer Matinee des Ensembles Divinerinnen am Ostermontag, die tänzerische Klänge entlang der Donau verspricht.

Erstmals finden Kooperationsveranstaltungen in Wien und St. Pölten statt. Geplant sind ein Musiksalon in der Nationalbibliothek Wien am 17. März mit den "Festival composers" Tamara Friebel und Wolfgang Suppan sowie zum Themenschwerpunkt Simon Laks ein Gesprächskonzert am 30. März im Polnischen Institut Wien und ein Konzert mit Lesung nach Ende des Festivals am 2. Juni in der ehemaligen Synagoge St. Pölten.

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