Feuerwehr im Einsatz: Gewitter zerstörte Baum. Mit heftigem Sturm und Starkregen zog am Abend des 7. August ein Gewitter über Krems hinweg. Zwei Gewitterzellen sorgten dabei für einige Schäden, die auch den Einsatz der Kremser Feuerwehr erforderten.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 08. August 2019 (14:17)

Mehrere Alarme wegen Gewitters

Gegen 19:50 Uhr gingen in der Bezirksalarmzentrale Krems mehrere Notrufe von drei Schadenslagen ein.
In der Ringstraße war ein mächtiger Ast von einem Baum abgebrochen und blockierte die Verkehrswege - Fahrbahn, Radweg und Gehsteig. Am Gelände einer Baustelle in der Langenloiserstraße galt es, herumfliegende  Baustoffe zu sichern sowie einen mangelhaft aufgestellten Bauzaun, der auf der Straße gelandet war, zu entfernen. Aus einer Wohnung in der Kremser Innenstadt kam die Meldung über einen Wassereintritt.

Mannschaft von Übung abgezogen

Von der Bezirksalarmzentrale wurde die diensthabende Mannschaft der Hauptwache alarmiert, ebenso rückten mehrere Fahrzeuge von einer Kleingruppenübung am Wasserübungsplatz ab.
An der Einsatzstelle in der Ringstraße wurde der zu Boden gestürzte Baumteil in eine Parkbucht gezogen und dort mit der Motorkettensäge zerkleinert, sodass dieser dann nur mehr einen Parkplatz blockierte. Die Entfernung des Holzes wurde an die Stadt Krems delegiert.

Schleißige Baustellen-Sicherung

Zwei Löschgruppenfahrzeuge standen in der Langenloiserstraße, wo die beiden Utz-Häuser abgerissen wurde und ein Neubau entstehen soll, im Einsatz. Aufgrund der schlechten Sicherung der Baumaterialen waren diese von den Helfern von der Fahrbahn einzusammeln. Der Bauzaun hatte wegen einer fehlenden adäquaten Sicherung und darauf montierten Transparenten (die wie Segel wirkten) dem Wind eine besonders gute Angriffsfläche geboten.

Wassereintritt kein Fall für die Wehr


Der Wassereintritt in der Wohnung in der Landstraße stellte sich als zu gering für den Einsatz mit Mitteln der Feuerwehr heraus. Der Bewohner wurde angewiesen, mit Auffangbehältern und Textilien den Eintritt aufzufangen und am Folgetag die Gebäudeverwaltung hinzuzuziehen. 

Einsätze waren rasch abgearbeitet

Innerhalb von 40 Minuten waren die Schadenstellen von 30 Mitgliedern der Feuerwehr Krems, die mit fünf Fahrzeugen im Einsatz waren, abgearbeitet. Ein weiterer Einsatz konnte telefonisch von den Disponenten der Alarmzentrale erledigt werden. Eine Funktürglocke hatte einen Kurzschluss, und es wurde um Hilfe durch die Feuerwehr aufgrund des Dauerläutens gebeten. Der Tipp die Batterie zu entfernen führte einfach zum Ziel ...

www.feuerwehr-krems.at