Gedenktafel für Englische Fräulein

Erinnerung an das vielfältige Wirken des Ordens aus Krems.

Erstellt am 23. Oktober 2021 | 06:04
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Enthüllten die Gedenktafel: Schwester Johanna Pickl, Schwester Ingeborg Kapaun (vorne, von links), Rudolf Luftensteiner, Susanne Smatrala (Privatvolksschule), Sandra Köhl (Privat-ORG), Hortleiterin Karin Schneider und Karl Popp (Privatmittelschule). 
Foto: Mary Ward Schulen

„Gekommen, um den Menschen und Gott zu dienen“: Das steht auf dem Relief über dem Eingang ins Mary-Ward- Schulzentrum und auf einer Gedenktafel, die jetzt im Eingangsbereich an das Wirken der Congregatio Jesu erinnert.

Enthüllt wurde sie von Rudolf Luftensteiner, dem Vorsitzenden der Vereinigung von Ordensschulen, und den  Leitern der Mary Ward-Schulen Krems. Auch Vertreterinnen des Ordens waren anwesend.

Seit die Schwestern 2014 das Haus verlassen haben, war es ein Anliegen der Direktoren und ehemaliger Mitarbeiter, dass das fast 300-jährige Wirken des Ordens in Krems nicht in Vergessenheit gerät. Gewürdigt wurde die Pionierleistung der Gründerinnen, die 1725 die erste unentgeltliche Mädchenschule der Stadt eröffneten. Daraus entwickelte sich ein Schulstandort mit 500 Schülern. Hervorgehoben wurden drei große Erzieherinnen: Oberin Maria Teschko, die während der NS-Diktatur sogar im Gefängnis war, Reformpädagogin Margarete Schörl und Gertrude Wieninger, die nach dem Krieg die Kremser Lehrerinnenbildungsanstalt wieder aufbaute.