Genuss-Abend für das Rote Kreuz. Gastgarten des Hofbräu am Steinertor bei Dämmerschoppen voll besetzt. Viele kamen zu Benfizabend in Tracht.

Von Michaela Sommer. Erstellt am 17. August 2018 (18:48)

Eine Veranstaltung ganz besonderer Art ging im Hofbräu am Steinertor in Szene. Hausherr Othmar Seidl lud zu einem Dämmerschoppen, von dem ein Anteil am Umsatz an das Kremser Rote Kreuz gespendet wurde.

Gastgarten bis auf letzten Platz voll

Herwig Jamek, der Kassier der Bezirksstelle Krems, freute sich in seiner Eröffnungsrede über die Idee und den Erfolg. Denn der Gastgarten war bis auf den letzten Platz belegt.

Jamek betonte, wie wichtig freiwillige Spenden seien, um die Qualität des Sanitätsdienstes (Rettungs- und Krankentransporte) in der Stadt Krems und in ihrem Umland zu gewährleisten.

Herwig Brtnik: „Jeder Cent zählt!“

Auch der Ausbau des Netzes der Standorte der im Notfall lebensrettenden Defibrillatoren (Geräte, die die Wiederbelebung unterstützen, Anm.) und natürlich der bevorstehende Neubau der Einsatzzentrale am Mitterweg seien wichtige Anliegen des Vereins. „Hier zählt wirklich jeder Cent“, meinte Jamek.

Viele Gäste trugen passende Tracht

Manfred Türk, der Bezirksstellengeschäftsführer des Roten Kreuzes, der beim Benefizabend ebenfalls anwesend war, freute sich über die vielen Gäste und genoss mit seiner Familie knusprig gebratene Stelzen und frisch gezapftes Bier.

Viele Besucher hatten sich zudem an die Empfehlung „Tracht“ gehalten und ihre hübschen Dirndln und Trachtenjanker ausgeführt. Einige Herren waren in Lederhosen gekommen.

„MusiBanda“ mit breitem Repertoire

Für den musikalischen Part war die Band „MusiBanda“, eine Blasmusikkapelle aus dem südlichen Waldviertel, zuständig.

Sie sorgte mit klassischen, aber auch modernen Stücken dafür, dass dieser Abend für einen guten Zweck auch ein musikalischer Genuss wurde.

1.100 Euro an Rotes Kreuz übergeben

Schon zwei Tage nach dem genussvollen Abend stand der Erlös fest. 1.100 Euro waren für das Rotes Kreuz hereingekommen. Hofbräu-Geschäftsführer Thomas Kalchhauser übergab an Bezirksstellenleiter Johann Paul Brunner symbolisch einen Scheck in dieser Höhe.