Gneixendorf

Erstellt am 05. Dezember 2018, 19:00

von Martin Kalchhauser

Einsatzkräfte alarmiert: Notlandung drohte!. Probleme mit Fahrwerk. Sportflieger wurde von Helfern erwartet. Happy End nach bangen Minuten.

Eine solche Maschine der Marke Mooney, deren Bordelektronik einen Fehler meldete, löste am Montag in Krems-Gneixendorf einen Großeinsatz der Hilfskräfte aus.  |  Gary Blockley

Weil es Probleme mit dem Fahrwerk seines Flugzeuges gab, musste ein Pilot am Nachmittag des 3. Dezember länger als geplant in der Luft bleiben. Nach bangen Minuten gab es jedoch schließlich ein Happy End.

Probleme mit dem Fahrwerk gemeldet

Einsatzkräfte der Feuerwehr-Hauptwache Krems und Gneixendorf sowie des Roten Kreuzes eilten kurz nach 15 Uhr zum Flugplatz, um für einen drohenden Notfall Vorsorge zu treffen.

Ein Klosterneuburger Pilot (55), der mit seinem Sportflugzeug, einer Mooney Acclaim, von Zell am See nach Krems geflogen war, hatte dem Tower über Probleme mit dem Fahrwerk berichtet.

„Bauchlandung“ auf der Piste drohte

Da dieses in ausgefahrenem Zustand gemäß der elektronischen Anzeigen nicht einrastete, war zu befürchten, dass der Flieger in Gneixendorf eine geplante „Bauchlandung“ durchführen werde müssen.

Um den Einsatzkräften Zeit für Vorsorgemaßnahmen zu geben, drehte der Pilot einige Runden über dem Flughafen.

Test erfolgreich, Landung klappte doch

Schließlich führte er ein sogenanntes „Touch and go“-Manöver durch, bei dem das Flugzeug kurz zu Boden gebracht und sofort wieder durchgestartet wird.

Dabei zeigte sich, dass das Fahrwerk wider Erwarten doch stabil war und eine ganz normale Landung ermöglichen würde. Letztlich brachte der Mann, der allein unterwegs war, den Vogel heil zu Boden. Die Helfer konnten ihre Zelt in Gneixendorf wieder abbrechen.

Fahrwerk-Reparatur lag erst kurz zurück

Angeblich hatte es mit dem Fahrwerk erst kurze Zeit zuvor Probleme gegeben, die jedoch nach einer am Flieger durchgeführten Reparatur beseitigt schienen – ehe es dann zur „Falschmeldung“ der Technik kam.