Alles startklar für das Donaufestival. Das Donaufestival bietet vom 27. April bis 6. Mai eine Fülle an Musik-Acts, Kunst und Performances. Dabei setzt man auf aktive Beteiligung aus Krems.

Von Petra Vock. Erstellt am 27. April 2018 (03:41)
Beatrix Gyenes
Bei der Performance „Trophée“ wird der Schlosspark von Grafenegg zur Donaufestival-Bühne. Teilnehmen kann man mit einem Shuttle-Bus von Krems aus.

Mit verbundenen Augen im Kino sitzen und sich von dahinter platzierten flüsternden Kindern den Film erzählen lassen: Das erwartet das Publikum der Donaufestival-Performance „Blind Cinema“ am 5. und 6. Mai. Es ist eine von zwei Performances des heurigen Donaufestivals, die auf regionale Mitwirkung setzen, denn die flüsternden Kinder sind aus den Volksschulen Stein, Hafnerplatz und dem Hort Lerchenfeld. Sie werden in Workshops mit der Künstlerin Britt Hatzius auf ihren Einsatz beim Donaufestival vorbereitet.

Strick-Geräusche mit Postpunk-Musik

Auf einheimische Unterstützung baut auch die Performance „Passing through Metals“ am 5. und 6. Mai (die NÖN berichtete). Unter der Leitung von Regina Binder und Elisabeth Reinberg vom Kremser Geschäft „woll.werk“ wird eine 40-köpfige Gruppe live schwarze Schnüre stricken, wobei die Strickgeräusche elektrisch verstärkt werden und sich mit dem Sound einer Postpunk-Band mischen.

privat
Koordinieren eine Strick-Gruppe beim Donaufestival: Regina Binder und Elisabeth Reinberg vom Geschäft „woll.werk“. Foto: privat

Eröffnet wird das Donaufestival am Freitag, 27. April, 17 Uhr, mit der Multimedia-Installation „Premise Place (edit 1)“ in der Kunsthalle Krems. Vom 27. bis 29. April und vom 4. bis 6. Mai wird Krems dann wieder zur Bühne einer Vielzahl zeitgenössischer Musik-Acts und Performances. „Endlose Gegenwart“ lautet das Leitmotiv des zweiten Donaufestivals unter Intendant Thomas Edlinger.

Veranstaltungsorte sind neben dem Messegelände und der Kunsthalle auch der Klangraum Minoritenkirche, die Galerie am Eck, das Kino im Kesselhaus, die Galerie Stadtpark und die Dominikanerkirche.

Selbst der Grafenegger Park wird zur Donaufestival-Bühne – das Publikum wird per Bus hingebracht (Anmeldung online): In der Performance „Trophée“ von Rudi van der Merwe bewegen sich barock wirkende Tänzer auf einen „Zaun“ weißer Holzkreuze zu (5. und 6. Mai).

Tagespässe kosten im Vorverkauf 33 Euro. Nähere Informationen und Programm: www.donaufestival.at

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