Heikle Mission: Katze vor dem Ertrinken gerettet. Um eine Katze vor dem Ertrinken zu retten, rückten 19 Helfer der Feuerwache Gneixendorf und der Hauptwache Krems in den Mittagsstunden des 25. Februar in den Wolfsgraben aus. Die heikle Mission konnte erfolgreich beendet werden.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 27. Februar 2019 (20:52)

"Katze in Wasserschacht!"

Die um ca. 12.30 Uhr telefonisch eingegangene Nachricht, dass eine Katze in einen mit Wasser gefüllten Schacht gefallen sei, ließ die Helfer aktiv werden. Weil sich das Tier nicht mehr selbst aus seiner Notlage befreien konnte, mussten die Silberhelme im Zuge eines rund eine Stunde dauernden Einsatzes eingreifen.

Tier war in Rohr geflüchtet

Unmittelbar nach dem Eintreffen des ersten Fahrzeugs konnte vorerst Entwarnung gegeben werden. Das Tier hatte sich in ein trockenes, quer verlaufendes Überlaufrohr oberhalb des Wasserspiegels retten können. Doch von dort traute es sich nicht mehr heraus ...

FF-Mann kletterte in Schacht

Der Zulauf zum Schacht wurde abgesperrt, um das Nachlaufen von weiterem Wasser zu verhindern. Dann stieg ein mit einer Wathose bekleideter FF-Mann in den engen Schacht und versuchte, zur Katze zu gelangen. Erste Versuche, das Tier mit Leckerlis aus dem Rohr in den Schacht zu locken, scheiterten ebenso wie der Einsatz eines Seiles.

Rettungsgerät für Reptilien

Erst mit einem eigens nachgebrachten Rettungsgerät, einer Art Greifzange, die üblicherweise für Reptilien verwendet wird, gelang es, das verängstigte Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien. Verschreckt, aber nach erster Einschätzung völlig unverletzt konnte die Katze an ihre Besitzer zurückgegeben werden.

Lob für gutes Teamwork

Lob gab es im Zusammenhang mit dem klaglos abgelaufenen Einsatz für alle an vorderster Front eingesetzten Kräfte. Sie zeigten eine hervorragende Teamleistung. Mit dabei waren Erich Martin (im Schacht) sowie sein Sicherungsteam, bestehend aus Christoph Ettenauer, Stefan Bauer, Martin Walzer, Karl Graf, Markus Höbarth, Fabian Hochleitner, Christoph Rain, Jürgen Kahrer, Lukas Kreutzer, Lukas Parisch und Pascal Hainzl.