Polizei als Berufung: Dornhackl geht in Pension. Manfred Dornhackl beendet Aktivzeit nach 42 Jahren ohne Reue: „Nehme viele wertvolle Erfahrungen in die Pension mit.“

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 26. Oktober 2019 (06:23)
Manfred Dornhackl (60): Blick zurück in Zufriedenheit.
NOEN

Mit der Koordination des Polizeieinsatzes beim Wachaumarathon verabschiedete sich Manfred Dornhackl, Leiter der Verkehrsabteilung im Bezirkspolizeikommando Krems, in den Ruhestand.

„Ich war 42 Jahre mit Leib und Seele Polizist, davon fast 36 Jahre in der Dienstführung“, erzählt der Imbacher. Schon mit 18 trat er in den Polizeidienst ein, kam nach einer Zeit im Bezirk Baden und dem Fachkurs 1985 in seinen Heimatbezirk und baute ab 2014 den Wasserdienst auf. Eines seiner Hobbys ist mit diesem Engagement verwandt: Dornhackl hat ein Motorboot auf der Donau, liebt aber auch Reisen mit dem Wohnmobil und den Skisport.

„Ich hatte immer einen guten Zugang zu den Kollegen, vor allem auch zu den jungen.“Manfred Dornhackl

„Dass ich zur Polizei gegangen bin, habe ich nie bereut“, freut sich der Beamte, der auch als Personalvertreter aktiv war. „Ich hatte immer einen guten Zugang zu den Kollegen, vor allem auch zu den jungen.“ Dass er sich zuletzt fünf Jahre lang als Referatsleiter im Bezirkskommando einbringen konnte, war für ihn „die Krönung“.

Dem Thema Verkehrssicherheit widmete er sich gemeinsam mit den Beamten an der Basis mit großem Engagement. Dass er mit der praktizierten Kooperation auf Augenhöhe richtiglag, bestätigte ihm auch die große Zahl an Kollegen, die seiner Abschiedsfeier, welche bereits im September stattfand, folgten.

Seine Wurzeln habe er auch in seiner Führungsfunktion nie vergessen, betont der Neo-Pensionist. „Ich werde jedenfalls 42 Jahre wertvolle Polizeierfahrung in die Pension mitnehmen.“

Jetzt freut er sich darauf, Zeit mit seiner Gattin Maria, die als Pädagogin an der NMS Rastenfeld tätig ist, verbringen zu können. Sie steht ihm seit 34 Jahren zur Seite, zur Familie gehören auch ein Sohn und zwei Töchter. Und schließlich wird Dornhackl für den neunjährigen Enkelsohn künftig mehr Zeit aufwenden können.