Keine Spur von Corona-Depression bei Kinastberger. Holzbauspezialist Kinastberger hat neues Areal bezogen und will sich breiter aufstellen.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 29. Mai 2020 (12:23)
Rundgang auf dem neuen Firmenareal: Geschäftsführer Franz Kinastberger (Mitte) führte Bürgermeister Reinhard Resch (links) und Stadtrat Günter Herz über das Gelände in der Hafenstraße.
Kinastberger

Eine hervorragende Auftragslage und kein einziger Mitarbeiter in Kurzarbeit – der Zimmerer-, Dachdecker- und Spenglerfachbetrieb Kinastberger blieb von der Coronakrise völlig unberührt. Für Geschäftsführer Franz Kinastberger ist das aber nicht die einzige gute Nachricht. Denn als Zuhausebleiben gerade das Gebot der Stunde war, bezog der Unternehmer das neue Firmenareal in der Hafenstraße 57. Zuvor hatte dort die Firma Schnauer ihre Heimat, die nach dem Aus für die Sparte Garagenfertigung und dem damit verbundenden Abbau von 30 Jobs mittlerweile zur Firma Lemp Energietechnik gehört.

Die 32.000 Quadratmeter große Liegenschaft hat Kinastberger in den vergangenen Wochen seinen Bedürfnissen angepasst. Dieser Tage übersiedeln seine Bürofachkräfte aus der Rechten Kremszeile in die renovierten Räumlichkeiten in der Hafenstraße. Der Holzbauprofi kann es kaum erwarten, dass der Umzug gänzlich abgeschlossen ist. Schließlich plant er, sein Unternehmen zu vergrößern. „Wir werden unsere Produktpalette erweitern und suchen dafür kreative Köpfe und Fachkräfte, die den Holzbau leben.“ Platz hat Kinastberger auf seinem neuen Firmenareal jedenfalls genug. „Von den 32.000 Quadratmetern entfallen 7.000 auf Produktionsflächen und Lagerhallen.“ Erworben hat er auch sechs Hallenkräne, eine Schlosserei und eine Tischlerei. Ein weiterer Pluspunkt des Standorts: eine Bahnverbindung und eine direkte Zufahrt über die Hafenstraße und Weinzierlstraße.

Die Firma Kinastberger tritt im Bereich Holzbau als Generalunternehmer bis zur Schlüsselübergabe auf.