„Marie“ jüngstes Kind in Seidl-Gastronomie

Nachbarschaft zu Hofbräu, Leopold und Wohnzimmer ideal: „Einen der schönsten Plätze der Stadt besser nützen!“

Erstellt am 14. Januar 2022 | 05:43
Lesezeit: 2 Min
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Othmar Seidl (rechts) – im Bild mit Geschäftsführer Thomas Kalchhauser – übernimmt das Lokal „Marie im Stadtpark“. Im Frühling geht‘s los …
Foto: Martin Kalchhauser

Das Gastronomie-Imperium des Unternehmers Othmar Seidl ist um ein „Kind“ Gewachsen. Von Harald Schindl eg ger wurde die „Marie im Stadtpark“ übernommen.

„Der Name und auch das Angebot – etwa die beliebten Pinsas und das Frozen Yog hurt – bleiben“, verspricht Seidl, der das in Privatbesitz befindliche Lokal (auf Grund der Stadt Krems) als Schindleggers Untermieter übernimmt. „Er hat für unser Grätzl hier super Arbeit geleistet“ lobt er den bisherigen Betreiber. „Und das Lokal passt gut in unser Spektrum.“

Schindlegger zu seiner Motivation, die Marie – für manche überraschend – nach nur einem Jahr wieder abzugeben: „Ich will mich auf meine anderen Lokale konzentrieren. Da ist für mich das Interesse Seidls genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen.“

Seidl passt das jüngste Kind auch geografisch perfekt in seine Planungen. Mit der Marie wird er zusätzlich zu seinen bestehenden Betrieben – dem Hofbräu am Steinertor, der Bar Leopold und dem Café Wohnzimmer in seinem EKZ Steinertor sowie in östlicher Nachbarschaft das im Vorjahr erworbene Hotel Alte Post – die Gastronomie im Westen der Altstadt prägen.

Was hat der neue Betreiber mit der „Marie im Stadtpark“ vor? „Wir wollen auf jeden Fall die Attraktivität erhöhen und – soweit dies gestattet wird – den Stadtpark besser nützen“, erklärt Seidl. „Das ist einer der schönsten Plätze der Stadt und ein wertvolles Erholungsgebiet.“ Nachdem sich in der einen Saison, in der Schindlegger das Lokal bespielte, der Sommerbetrieb hervorragend bewährt habe, gelte es, Überlegungen anzustellen, wie man die Lage im Park „auch im Winter nützen“ könne.

Alle Seidl-Betriebe sollen unter ein Dach kommen

„Im Frühjahr“, lautet die Antwort von Othmar Seidls Sohn Julian auf die Frage, wann die Marie wieder ihren Betrieb aufnehmen werde. Bis dahin wolle man auch überlegen, wie die einzelnen Betriebe, die künftig in einer Gesellschaft mit dem Namen FEST einer Marke untergegliedert werden sollen, positioniert werden. Unter diesem Dach sollen dann „alle neune“ – Hofbräu, Wohnzimmer, Leopold, Marie, Hotel Alte Post, Restaurant Alte Post, das Catering für das Donauschiff „Mariandl“, das EKZ und die Leopold-Vinothekschiene – zusammengefasst werden.

Othmar Seidl will in dieser neuen Konstellation aber auch neue Maßstäbe in Sachen Mitarbeiter-Qualität und -Qualifikation, Produktqualität und Service am Gast setzen. Man darf gespannt sein.