„Neue Aspekte dokumentiert“. Für ihre Vorwissenschaftlichen Arbeiten haben drei Maturanten des Piaristengymnasiums Anerkennungspreise erhalten. Der Wettbewerb dient der Aufarbeitung der Zeitgeschichte.

Von Petra Vock. Erstellt am 28. September 2017 (05:20)
NOEN, Johann Lechner
Für zeitgeschichtliche Arbeiten ausgezeichnet: Marco Simon, Siegerin Sabine Walzer und Marco Hoffmann.

Das Verfassen einer „Vorwissenschaftlichen Arbeit“ ist Teil der Matura und kostet die Schüler viel Kraft. Drei sind nun mit Anerkennungspreisen der Stadt für die Mühe belohnt worden. Alle Preisträger sind Absolventen des Piaristengymnasiums (Maturajahrgang 2016).

Anlass der Preisverleihung war der Wettbewerb zum Thema Zeitgeschichte, den die Stadt Krems ausgeschrieben hat, um die Aufarbeitung der Kremser Vergangenheit zu fördern. Der 1. Preis (300 Euro) ging an Sabine Walzer für ihre Arbeit „Behandlung Gefangener unterschiedlicher Nationalität im Gefangenenlager Stalag XVIIb in Gneixendorf“.

Arbeiten öffentlich zugänglich  machen

„An dieser Arbeit haben mich vor allem die beiden Interviews fasziniert, weil durch solche Arbeit auch bisher unbekannte, neue Aspekte und Sichtweisen dokumentiert werden“, spendet der Historiker Robert Streibel Lob, der der Jury angehörte. Betreut wurde die Sieger-Arbeit von Helene Traumüller-Weiser.

Den 2. Preis (150 Euro) teilen sich Marco Hoffmann („Die Kremser Hasenjagd“, Betreuerin: Beatrice Ludl) und Marco Simon („Parteipolitische Entwicklung der Statutarstadt Krems in den letzten fünf Legislaturperioden“, Betreuerin: Maria Dalinger-Liebhart).

Die Stadt plant, die ausgezeichneten Arbeiten in elektronischer Form über die Stadthomepage öffentlich zugänglich zu machen, sofern die Verfasser ihre Zustimmung dazu geben.